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Folge 6.3. Christine Kempkes: Liebevolles Trauern
Coaching, Nordrhein-Westfalen, Staffel 6, Trauer

Folge 6.3. Christine Kempkes: Liebevolles Trauern

 “Jede Trauer ist individuell für sich betrachtet immer besonders, immer traurig, immer eine Herausforderung, aber immer auch eine Chance zu persönlichen Wachstum und Weiterentwicklung.”

Christines Kempkes, systemischer Coach und Lebens- & Trauerbegleiterin


Als wir bei Christine reinkommen an einem grauen Herbsttag, ist es, als ob wir nach hause kommen. So herzlich werden wir begrüßt – zumindest von Christine. Ihr Hündin Nelly ist noch ein bisschen skeptisch, wer die beiden mit den Mikrofonen sind. Bei Christine ist es wunderbar heimelig und ihr Haus ist einfach ein Platz zum wohlfühlen – viel Lachen und Liebe steckt in diesem Haus.

Nachdem wir gefrühstückt und uns verquatscht haben, erinnern wir uns daran, dass wir ja auch noch ein Interview machen wollen. Und das wird so wunderbar. Voller Gefühl und Tiefe. Das ist bei Thema Trauer zwar kein Wunder, aber Christine macht es einem leicht, die Gefühle zuzulassen und sich ihr anzuvertrauen. Wie müssen sich erst Menschen fühlen, die ihre Trauerbegleitung in Anspruch nehmen. Ich fühle mich aufgehoben, wie in einem Kokon und möchte gar nicht mehr gehen und noch stundenlang weiterreden.



Mit Christine spreche ich darüber:

  • Dass sie zusammen mit Andrea Lawlor die Firma 2care betreibt, die sich um gesundes Führen kümmert
  • Dass sie systemischer Coach ist
  • Dass sie Menschen eine gesündere Arbeitswelt erschaffen wollen, in der sie als Mensch geachtet werden
  • Wie sie Personaler und Führungskräfte weiterbilden
  • Warum jede von ihnen ein eigenes Standbein hat
  • Warum sich aus ihrem reinen Coaching-Standbein die Lebens- & Trauerbegleitung entwickelt hat
  • Wie sie gemerkt hat, dass sie Menschen in Krisensituationen und in Umbruchsituationen gut unterstützen kann
  • Wie auch der Verlust eines Menschen, einer Ehe oder des Jobs Trauer auslösen können
  • Wie sie eine Ausbildung zur Wirtschaftsmediatorin gemacht hat
  • Warum ihr bei der Mediation die Gefühle und Emotionen gefehlt haben, weil es zu sachlich war
  • Wie sie gelernt hat mit Krisen und Konfliktsituationen umzugehen
  • Wie der Tod ihres Vaters sie gelehrt hat, dass in ihrer Familie sehr offen mit dem Thema Tod und Sterben umgegangen wird
  • Wie sie mit ihrem Vater und ihrer Familie viel über den Tod und das Sterben geredet hat
  • Warum sie auch noch viel gelacht haben in der Sterbephase
  • Wie sie nach dem Tod ihres Vaters gemerkt hat, dass ihr Umfeld es schwer hatte, mit ihrer Trauer umzugehen
  • Welche Berührungsängste es da gab
  • Warum es ihr ein Herzensanliegen ist, die Themen rund ums Sterben und Tod dorthin zu holen, wohin sie gehören
  • Warum Sterben zum Leben dazu gehört, genau wie Geburt.
  • Wie sie viel über das Thema Sterben gelesen hat
  • Wie sie mit ihrer Coachingerfahrung der Trauerbegleitung eine eigene Note gegeben hat.
  • Was gesund trauern ist
  • Warum es kein richtig oder falsch ist
  • Warum es ein sehr individueller Prozess ist
  • Warum man schon in der Sterbephase über die Beerdigung und mögliche Bestattungsformen sprechen sollte
  • Warum es ein Geschenk für die Hinterbliebenen ist, wenn man so etwas vor dem Tod bespricht
  • Warum das für die Angehörigen wichtig ist
  • Warum es wichtig ist, bewusst Abschied zu nehmen
  • Dass Menschen nur noch selten zuhause aufgebahrt werden
  • Warum wir Kindern den Umgang mit dem Tod und Sterben zumuten können und was wir sie lehren können
  • Warum der Tod gesellschaftlich ausgeschlossen ist
  • Warum Hospize wunderbare Einrichtungen sind
  • Warum wir es verlernt haben, uns auf die Natürlichkeit des Sterbens einzuladen
  • Warum sie gerade eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin macht
  • Warum der richtige Umgang mit dem Sterben das Leben reicher macht.
  • Dass die meisten erst kommen, wenn der Todesfall schon einige Zeit zurückliegt
  • Wie unterschiedlich Trauer sein kann, wenn zum Beispiel die Kinder zuerst sterben oder die Eltern zuerst
  • Was die Gesellschaft von einem erwartet wie man trauern darf oder auch nicht
  • Warum es keine Hierarchie von Trauer gibt
  • Warum Trauer auch immer eine Herausforderung ist aber auch eine Chance zu persönlichem Wachstum und Weiterentwicklung
  • Warum es nicht tragisch ist, wenn Menschen sich da Hilfe holen
  • Warum manchmal ein Gespräch reicht und manchmal drei oder fünf Sitzungen notwendig sind
  • Warum sie Menschen nicht vorgibt, wie sie durch die Trauer durchkommen können
  • Wie sie den Menschen Raum und Legitimation zum Trauern gibt
  • Warum Trauernde ihren geliebten Menschen nicht loslassen müssen
  • Wie dieser Mensch noch einen Platz im Leben haben darf
  • Warum eine neue Partnerschaft nur gelingen kann, wenn der Verstorbene noch Teil des Lebens ist
  • Wie man mit Trauer am Arbeitsplatz umgehen kann
  • Warum das Thema nicht tabuisiert werden darf
  • Warum Führungskräfte auch nur Menschen sind
  • Warum Menschen in Trauersituationen meist nicht 100 Prozent arbeitsfähig sind
  • Warum es noch anspruchsvoller ist, wenn jemand aus dem aktiven Arbeitsleben verstirbt
  • Warum es auch um Fragen geht wie: Wann räume wir den Arbeitsplatz aus
  • Wie ein Unternehmen durch kleine Dinge die Chance hat eine gesunder Trauerkultur in der Firma zu entwickeln
  • Warum es wichtig für Mitarbeiter ist, zu wissen, dass sie vom Unternehmen als Mensch gesehen werden.
  • Warum Wertschätzung hier eine große Rolle spielt.
  • Was das mit den Traueranzeigen zu hat
  • Was ein Kondolenzbuch am Arbeitsplatz bewirken kann
  • Warum ein Gespräch mit dem Vorgesetzten und Chef für den trauernden Mitarbeiter so wichtig ist
  • Warum man auch Monate später noch einmal nachfragen sollte
  • Was es für ein Team bedeutet, wenn ein Kollege verstirbt
  • Warum nicht zu sprechen das einzige ist, was man falsch machen kann
  • Warum man auch Tränen aushalten können muss
  • Warum Trauernde das Bedürfnis haben, immer wieder darüber zu reden
  • Warum es Menschen braucht, die immer wieder zuhören
  • Warum Männer und Frauen anders trauern
  • Warum es immer am wichtigsten ist, zu sprechen
  • Warum sie sich vom Leben beschenkt fühlt
  • Welche Rituale ihr Kraft geben
  • Warum Musik in der Gemeinschaft, Chor und ihr Flügel so wichtig für sie sind
  • Warum sie gern mit ihrem Hund spazierengeht
  • Warum sie möchte, dass ihre Kinder ihrem Herzen folgen und beruflich das tun, was ihnen Spaß macht
  • Warum alle Gefühle im Leben sein dürfen.

SHOWNOTES:


Hast Du Fragen an Christine oder an uns direkt? Dann schreib uns an hallo@eigenstimmig.de oder hinterlass uns einfach einen Kommentar.

Written by Julia Meder in 26. November 2017

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